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  • kleiner glasow see
  • Ortseingang, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
  • Die Dorfkirche, (c) Klaus Wackulat
  • Gevatter Storch in der Ernst Thälmann Straße 18, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
  • Sommer in Groß Schönebeck, (c) Klaus Wackulat
  • Die Schule, (c) Klaus Wackulat
  • Das Jadgschloss, (c) Klaus Wackulat
  • Die Schorfheide, (c) Astrid Kuckartz
  • Die Heidekrautbahn, (c) Klaus Wackulat
  • Der kleine Glasowsee, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
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Projekttag Sandmann und Musik

Geschrieben von Guido Rütz am . Veröffentlicht in Kleine Grundschule

 

Am 27.04.2017 fand an unserer Kleinen Grundschule für alle Klassen der Projekttag zum Thema Sandmann und Musik statt. Da sich in diesem Jahr in unserem Ort  aus Anlass seines 100. Geburtstages viel um Walter Krumbach und den Sandmann dreht, beschäftigt sich auch unsere Schule mit diesem Thema.

Klasse 1 hatte Frau Tausch – seine Tochter – zu Gast und spazierte durch den Ort, um sich z.B. das Wandbild in der Schlufter Straße anzuschauen. Es wurde viel erzählt und gelesen, so auch in Klasse 2, die Frau Tausch auch interviewen durfte und anschließend für noch mehr Information Frau Bolt in der Bibliothek besuchte.

Die älteren Schüler arbeiteten in gemischten Gruppen. Sie informierten sich am PC über das Leben von Walter Krumbach und seine Bücher. Mit Martin Falk vom Jugendzentrum ging es um Körpermusik und Rhythmusinstrumente, Frau Schemel vom KSB tanzte mit den Schülern in der Turnhalle verschiedene Choreografien und eine Gruppe bemalte große Holzfiguren aus den Sandmanngeschichten, die zum Tag der offenen Höfe die Fassade der Schule schmücken sollen. Vielen Dank an Herrn Klemke bei der Hilfe zur Materialbeschaffung. Ein besonderer Dank gilt neben allen Helfern und Unterstützern auch Herrn Aschermann, der für uns die Sägearbeiten übernahm.

Als Höhepunkt des Tages war jede Klasse mit viel Spaß und Sangesfreude bei Paul O’Brien, einem kanadischen Singer-Songwriter, den die älteren Schüler schon von früheren Projekten   kannten und sich riesig über ein Wiedersehen mit ihm freuten. Er schafft es immer wieder, alle Kinder mitzunehmen auf eine phantasievolle Reise ins Land der Musik.

Der Tag endete mit Künstlerfotos und einer Autogrammstunde und hat allen Schülern und Lehrern viel Spaß gemacht.

 

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Der neue historische Kalender des Bürgervereins für 2018 ist da!

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Blick in die Liebenwalder Straße zum Gasthof Deutsches Haus, das auf dem heutigen EDEKA-Parkplatz stand

Der neue historische Kalender des Bürgervereins Groß Schönebeck/Schorfheide e.V. aus dem Archiv von Andreas Zeidler ist zum Preis von 11 € bei EDEKA, der Baustoffhandlung Lingner sowie bei der Touristinformation in der Remise des Jagdschlosses in Groß Schönebeck erhältlich. Er enthält historischen Ansichten aus Groß Schönebeck, Klandorf und Schluft und ist diesmal im Hochformat A-3 gedruckt.

Der Erlös aus dem Verkauf dient der Arbeit des Bürgervereins.

Da die bisherigen Jahreskalender immer schon weit vor Jahresende ausverkauft waren und es immer noch Nachfragen nach den alten Auflagen gibt, wird dringend empfohlen, sich wegen der beschränkten Auflage rechtzeitig ein Exemplar für sich selbst und zum Verschenken zu sichern.

 

Erläuterungen zum historischen Jahreskalender 2018

Titelblatt: Oben: Blick in die Liebenwalder Straße. Der Gasthof deutsches Haus stand auf dem heutigen EDEKA-Parkplatz
Unten: ehemaliger Gasthof zur Stadt Prenzlau, heute Friseur und Apotheke

Januar: Oben: Gasthof zur Sonne (ehemals Liepner, heute Sparkasse und Steakhouse Lingner)
Unten: Blick über den Lindenplatz zur alten Apotheke

Februar: Alte Post von 1902, heute Ernst-Thälmann-Str. 43, von Adolf Böldicke erbaut und von der Post bis zur Wiedervereinigung gepachtet

März: Försterei Trämmersee und heutige Schlufter Hauptstraße

April: Niederbarnimer Mädchenwanderheim „Habmichlieb“ in der Bockwindmühle von Wiegand an der heutigen L 100 von Berlin aus links der Straße am Dorfeingang. 1920 von der Wandervogelbewegung gegründet. Die Jungen wurden auf dem Mühlengrundstück Grassow in der Mühlenstraße untergebracht.

Mai: Oben: Warenhaus der Familie Leiser neben der Alten Post in der Ernst-Thälmann- Straße, wo man bis zur Reichspogromnacht, in der die Familie Leiser aus dem Geschäft gedrängt - und später in Auschwitz ermordet - wurde vom Nagel bis zur Dreschmaschine alles kaufen konnte.
Unten: Die zum „Republikjubiläum“ am 7. Oktober 1975 eröffnete Kaufhalle, die 2016 abgerissen wurde. Mehr zur Geschichte der Kaufhalle unter https://www.grossschoenebeck.de/umgebung/geschichte/106-die-bekannteste-und-erfolgreichste-kaufhalle-der-ddr-berliner-bier-gab-s-nur-hier-oder-tausche-kuehlschrank-gegen-ferienplatz.html

Juni: Oben: Schlufter Dorfstraße mit Feuerwehrschuppen (rechts im Bild)
Unten: Tremmersee

Juli: Oben: Materialwarenhandlung Staberow, Rosenbecker Str.13 gegenüber Alte Schmiede rechts: 2. Haus Fleischerei Suter, links heute Weißer Hirsch
Mitte: heutige Berliner Straße an der Kreuzung Eichhorster Chausee und Schlossstraße
Unten: links der Lindenplatz, rechts das heutige Sparkassengebäude

August: Oben: Gasthof Otto Königsberg
Unten Klandorfer Dorfstraße mit Blick auf die Kirche

September: Oben: Kaufladen von J. Dahms auf der Dorfstraße in Klandorf
Mitte: Klandorfer Dorfteich am Ortseingang
Unten: Klandorfer Dorfstraße

Oktober: Oben: Restaurant Ernst Daeseler, in der NS-Zeit Gastwirtschaft Walter Stendel, später Apotheke gegenüber vom Lindenplatz
Unten: Oberförsterei Gr. Schönebeck im Jagdschloss Groß Schönebeck

November: Gasthof zur Sonne (Liepner/Lingner) gegenüber vom Lindenplatz
Unten: Geschäftshaus und Verlag Otto Egert, heute Friseur gegenüber der Feuerwache in der Ernst-Thälmann-Straße

Dezember: Immanuelkirche vom Pfarrgarten an der alten Schule aus gesehen

 

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Das Ende der Sparkasse in Groß Schönebeck

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Auf Initaitive von Ortsvorsteher Hans-Joachim Buhrs hatten er und Bürgermeister Uwe Schoknecht in einem Schreiben um ein Moratorium bei der Sparkassenschließung in Groß Schönebeck gebeten. Es sollte, so das Schreiben, nochmals die tatsächliche Nutzerfrequenz ermittelt und ein längerer Übergangszeitraum erwirkt werden. Daraufhin gab es am 9. Mai 2017 ein weiteres Gespräch mit Sparkassenvorstand Riediger und zwei Mitarbeitern bei Uwe Schoknecht, an dem Hans-Joachim Buhrs ffür den Ortsbeirat und Rainer E. Klemke für die Petitionsunterstützer teilnahmen.

Während letztere nochmals eindringlich die negativen Auswirkungen der Filialschließung in Groß Schönebeck für nicht motorisierte ältere Mitbürger, unsere Geflüchteten, den Tourismus und auch auf die Gewerbebetriebe schilderten, wiederholte Riediger seine immer wieder vorgetragenen Argumente, dass er nicht anders handeln könne angesichts der Folgen der Negativzinsen, der Bankenregulierung und der geringen Nutzerzahlen in Groß Schönebeck. In Sachen Bankautomat wies er auf die hohen Kosten beim Unterhalt hin, die sich vor allem aus den Leitungskosten und dem Befüllungsaufwand, aber auch angesichts der wiederholten Sprengungen von Geldautomaten und die deshalb erforderlichen weiteren Sicherheitsaufrüstungen ergäben.

Seine Angebote an die bisherigen Kunden sind eine Schulung für online-Banking, ggf. auch im Bürgerhaus (dazu müssten sich Interessenten beim Bürgerverein melden), die Bereitstellung von frankierten Umschlägen für Überweisungen bei EDEKA sowie ein kostenloses Transportangebot für nicht motorisierte Kunden nach Finowfurt. Hinsichtlich der Geldversorgung verwies er darauf, dass man ja nur ein bis zweimal im Monat Geld abzuholen brauche und dies auch an anderen Orten tun könne, wenn man ohnehin unterwegs sei. Schließlich hätten ja die meisten anderen Orte im Barnim auch keinen eigenen Geldautmaten und da würden sich die Menschen auch anderweitig mit Bargeld versorgen. Zudem verwies er auf die Möglichkeit, sich bei EDEKA, Netto sowie der Tankstelle bei einem Mindesteinkauf von 20 € bis zu 200 € auszahlen zu lassen.

Bisher hätten sich schon 450 Kunden zu anderen Filialen nach Finowfurt, Klosterfelde oder Wandlitz umgemeldet und würden von dort aus betreut. Wer sich nicht selbst in der Filiale in Groß Schönebeck bis zum 30. Juni 2017 ummeldet, wird automatisch nach Finowfurt geleitet.

Wie der Bürgerverein recherchierte, können sich aber die Groß Schönebecker Sparkassenkunden auch ganz einfach mit einem Formular in der Geschäftstelle der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Liebenwalde anmelden. Dann würden alle Konten und Daueraufträge von dort übernommen. Das gilt auch für alle anderen Banken.

Die von Ortsvorsteher Buhrs angeregte Lösung, den Bankautomaten in Groß Schönebeck mit einer kleinen Gebühr von 1 € seitens der Sparkasse weiter zu betreiben, lehnte der Sparkassenvorstand ab. Der Bürgerverein wird sich deshalb mit einem anderen Anbieter in Verbindung setzen, ob dieser ein solches Angebot in Groß Schönebeck machen kann.

Nach dem Gespräch ging beim Ortsvorsteher der folgende Brief ein, in dem der Sparkassenvorstand nochmal die Bedingungen der Sparkasse für die künftige Betreuung ihrer Kunden zusammenfasst:

 

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Fichten lösen Wachturm ab

Geschrieben von Guido Rütz am . Veröffentlicht in Kleine Grundschule

 

Wir, die  Fünft- und Sechstklässler der Kleinen Grundschule  Groß Schönebeck, pflanzten am Freitag den 07.04.2017 130 Fichten.

Die Idee dazu ist dem Schorfheider Revierförster Ulf Wosnizek gekommen. "Im Zusammenhang mit dem Abriss des alten Turms haben einige Bäume Schaden genommen. Ersatz musste her. Also haben wir die notwendige Pflanzung mit einem Unterrichtsausflug verbunden.

17 Schüler sind am ehemaligen Standort des Feuerwachturms angetreten.   Auch Alina Mitschke hat ein Herz für Flora und Fauna.  Aber so einen Baum zu pflanzen, das ist auch für die Elfjährige neu. "Blumen hab ich schon gepflanzt, aber keinen Baum", sagt sie, während sie gemeinsam mit der zehnjährigen Nele Rex eine junge Fichte in den Boden bringt. "Im Bio-Unterricht sind wir gerade bei Bäumen, das passt", erklärt Alina. Beim Pflanzen halten sich alle genau an die Instruktionen von Förster Ulf Wosnizek: schön gerade halten, aufpassen, dass die Wurzeln nicht verklemmen, das Erdreich locker drum herum, den Wurzelhals hinein ins Erdreich, dann einen Gießrand lassen.

Wir bedanken uns herzlich bei Förster Ulf Wosnizek und allen anderen fleißigen Helfern.

Wir Kinder kommen später, wenn wir groß sind, zurück an diese Stelle. Dann können wir auf die gewachsenen Fichten zeigen und unseren Freunden erzählen: "Hier, diesen Baum hab ich mal gepflanzt."

 

 

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