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Das Groß Schönebecker Lied

Geschrieben von Rudolf Prume am . Veröffentlicht in Aktuelles

 

„Das war ein perfekter Zufall!“ - Willi Beiersdorf aus Groß Schönebeck entdeckt ein Lied aus seiner Jugendzeit wieder

 

 

+++ Jetzt Lied anhören +++

 

   (GS – rpr)   Der von Ron Randolf geleitete Groß Schönebecker Chor hat ein neues Lied in seinem Repertoire, das eigentlich ein altes ist. Wie es dazu gekommen ist, ist eine spannende Geschichte:

Willi Beiersdorf (86), in Groß Schönebeck lebender Polsterer- und Tapezierermeister, hatte alte Unterlagen geordnet. Dabei war ihm ein vergilbtes Blatt mit einem Liedtext in die Hände geraten. Es war das „Groß Schönebecker Lied“. Schnell sind die Erinnerungen wieder da. Willi Beiersdorfs Augen leuchten, als er erzählt: „Ich habe als Kind, Jugendlicher und junger Mann mit Begeisterung Handball gespielt. Wenn wir nach Spielen zusammengesessen haben oder auf der Rückreise nach Hause gewesen sind, haben wir immer dieses Lied gesungen. Es muss aber älter sein, als ich es bin.“

 

 dieter beiersdorf

Foto (rpr): Willi Beiersdorf sieht sich als „Groß Schönebecker Urgestein“.

Er lebt gern in seinem Ort, aber er sprüht förmlich, wenn er aus seiner Jugendzeit erzählt.

Er lacht verschmitzt, als er weiter erzählt: „Und genau zu diesem Zeitpunkt, als ich den Liedtext in den Händen gehalten habe, ist Heidrun Jobczyk zu mir gekommen. Sie singt doch in dem Chor von Ron Randolf mit. Sie hatte sich daran erinnert, dass sie dieses Lied als Kind gehört hatte. Das war ein perfekter Zufall!“

Willi Beiersdorf hat Heidrun Jobczyk das Lied vorgesungen. Sie haben auch noch in Böhmerheide bei Paul Hirsekorn, dem alten Groß Schönebecker Lehrer, nachgefragt. Dieser hat das Lied ebenfalls vorgesungen.

Mit dem Liedtext und dem Vorsingen des Liedes hat Heidrun Jobczyk sich an ihren Chorleiter Ron Randolf gewandt. Dieser hat sich sofort dafür begeistert - mit dem Ergebnis, dass er für die vier Stimmlagen jeweils die Musik geschrieben hat.

Mit einer erstes Darbietung des „Groß Schönebecker Liedes“ ist der Chor bereits zum „Tag der offenen Höfe“ aufgetreten. Es hat von den Einheimischen und den vielen Besuchern viel Beifall gegeben.

Willi Beiersdorf sagt bedauernd: „Als der Chor das gesungen hat, bin ich leider zu spät gekommen!“ – Dabei hat der Chor in den Liedvortrag extra einen Ruf „Danke, Willi Beiersdorf!“ eingebaut gehabt.

Versprochen ist aber, dass Willi Beiersdorf – übrigens ein bekennender Ron-Randolf- und Conny-Fan – am kommenden Sonntag bei dem Groß Schönebecker Erntedank- und Hoffest das alte, neue Lied hören wird – auch mit dem Dankesruf!

Hinweis: Das Erntedank- und Hoffest auf dem Bauernhof von Jürgen Bohm in Groß Schönebeck, Ernst-Thälmann-Straße (Kutschenmuseum), beginnt am Sonntag, dem 25. September, um 11.00 Uhr.

Um 13.00 Uhr weihen Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht, Ortsvorsteher Hans-Joachim Buhrs und Betreiber Jürgen Bohm eine neu eingerichtete Halle des Kutschenmuseums ein.

Es werden wieder viele Besucher erwartet und willkommen sein.

Groß Schönebecker Lied

1.

Es liegt ein Ort im deutschen Land, den gern mein Auge schaut:

Groß Schönebeck auf Märker Sand, von Wäldern rings umlaubt.

Und wer es kennt, der stimmt mit ein und singt es laut und keck:

Kein Ort der Welt kann schöner sein, als mein Groß Schönebeck.

 

Refrain:

Es liegt auf märk´scher Heide – im waldigen Versteck,

bewohnt von lieben Menschen – mein Groß Schönebeck.

 

2.

Groß Schönebeck, Groß Schönebeck - Du wunderschöner Ort.

Treibt Wanderlust auch mich hinweg, Dein´ denk ich immerfort.

Und freit´ ich einmal eine Maid, so ist es sonnenklar,

dass es ein Mädchen aus der Heid‘ und aus Groß Schönebeck war.

 

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Malwettbewerb für Wandbild zum 100. Geburtstag des Sandmännchendichters

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Malwettbewerb Mein Tierwesen

 

!MACH' MIT und HAB' SPASS!

Einladung zum großen Malwettbewerb

Malworkshops zum Thema: „Mein Tierwesen“ aus den Geschichten und Texten des Sandmanndichters Walter Krumbach anlässlich seines 100. Geburtstages

Am 16.9.-17.9.2016 für 6-11 Jährige in der Kita Borstel Berliner Str. 24, sowie

am 23.9.-24.9.2016 für die 12-17 Jährige im Gemeindehaus der Kirche, Liebenwalder Strasse 54, (beide in Groß Schönebeck)

jeweils Fr. von 15:00-18:00 u. Sa. 10:30- 17:00 Uhr (kostenfrei)

Am 24.9.2016, Sa. 12:00 -18:00 Uhr auf dem Kirchenparkplatz (ab 10 Jahre)
Graffiti-Workshop mit dem Thema:“ Vom Entwurf zum Großbild“ mit Theorie und praktischen Übungen (Teilnahme 15 € incl. Material-kosten/Sprays auf Acrylbasis) mit den Berliner Graffiti-Künstlern Claudia Büchner und Philip Trottner

Um die Gestaltung dieser Scheunenwand der SAG in der Schlufter Straße geht es.

Die schönsten Bilder werden prämiert und mit den Graffitikünstlern im Lift auf einer
60 m x 5,50 m große Wandfläche bei der SAG-Groß Schönebeck übertragen.
Vielleicht erfindest Du ein spektakuläres Fortbewegungsgefährt für den Sandmann oder ein Geschöpf aus unseren Wäldern oder ein Fantasiewesen…..

Infos über Walter Krumbach und sein Schaffen in der Schorfheide findet sich hier auf der Homepage unter "Geschichte"

 

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Rückfragen unter:

Info-Hotline ab dem 01.9.-20.9.16 von 18:00-19:00 Uhr

Tel.: 033393-180067

 

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NeubürgerInnen besuchten die deutsche Hauptstadt

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Willkommensteam Groß Schönebeck

Mit 38 Neubürgern und BegleiterInnen besuchte das Willkommensteam am Sonnabend, den 3.09.2016 Berlin


Mit dem von Ministerin Golze und der Landesintegrationsbeauftragen Dr. Lemmermeier finanzierten Bus ging es zur Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße, zum Bundeskanzleramt und zum Reichstag, dem Brandenburger Tor und dann zum Picknick in die Ladestraße des ehemaligen Anhalter Güterbahnhof am Deutschen Technikmuseum zum Baumpaten Ben Wagin, der dort im Grünen sein open-air-Atelier betreibt (ein Abenteuerspielplatz für die mitgereisten Kinder). Nach einem leckeren Imbiss stand dann der Besuch im Museum beim ersten Computer von Konrad Zuse, den historischen Eisenbahnen, Flugzeugen und Schiffen auf dem Programm.

Zum Abschluss gab es einen Spaziergang am Paul-Löbe-Haus über die Spree zum Parlament der Bäume, dem letzten authentischen Mauerort im Regierungsviertel und weiteren Wirkungsstätte von Ben Wagin. Erschöpft vom umfangreichen Programm, aber angefüllt von neuen Eindrücken und der Geschichte der deutschen Hauptstadt erreichte die Gruppe am Abend Groß Schönebeck.

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Bürgerverein beim Schorfheidefrühstück in Schluft

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Wie in den Jahren zuvor war der Bürgerverein Groß Schönebeck/Schorfheide e.V. wieder beim traditionellen "Schorfheidefrühstück" der Gemeinde Schorfheide vertreten, das in diesem Jahr am 27. August in Schluft veranstaltet wurde. Neben dem Stand der Johanniter der Groß Schönebecker Kita Borstel, die leckeres u nd gesundes Gemüse mit Dipps anboten, hatten die Groß Schönebecker Neubürgerinnen süße und herzhafte syrische und tschetschenische Spezialitäten im Angebot, die durch türkischen Börek und Böhmerheider Pflaumenkuchen aus dem Willkommensteam ergänzt wurden. Viel gefragt war auch das Angebot von Zuckerwatte, auch bei Erwachsenen, die dabei nostalgische Gefühle bekamen.

Außer kulinarischen Genüssen konnte man auch mit Kreide und Stiften in Hinblick auf das geplante Wandgemälde mit Figuren aus dem Werk des Groß Schönebecker Kinderbuchautors Walter Krumbach malen, die z.T. als Puppen aus den Sandmännchensendungen und -büchern auf dem Stand vertreten waren. Dabei wurde auch für die Teilnahme am Malwettbewerb zu dieser Wandgestaltung geworben (siehe auch die Ausschreibung dazu hier auf der Seite). Außerdem gab es einen Fragebogen zu den Aktivitäten des Bürgervereins, der dabei helfen soll, Orientierung für dessen weitere Arbeit zu geben.

Bürgervereinsvorsitzender Jörg Mitzlaff zeigte sich sehr zufrieden über den großen Zuspruch, den das Angebot des Bürgervereins gefunden hatte, weil nicht nur schon vor dem offiziellen Ende der Veranstaltung alle Teller und Bleche leer und alle Kannen ausgetrunken waren, sondern auch viel gute Gespräche geführt und neue Interessenten für den Bürgerverein und die Arbeit seines Willkommensteams geworben werden konnten.

Insgesamt waren nicht so viele Vereine und Besucher nach Schluft gekommen, wie in den Jahren zuvor in andere Orte, was aber mit der Randlage des kleinen Dorfes und der übergroßen Hitze an diesem Tag leicht zu erklären war. Das tat aber der heiteren und friedvollen Stimmung bei der Veranstaltung keinen Abbruch und es konnten wieder viele neue Kontakte geknüpft und alte aufgefrischt werden.

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