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230 weniger Autos nach Berlin

Geschrieben von Jörg Mitzlaff am . Veröffentlicht in Aktuelles

 

11 Züge enden täglich in Groß Schönebeck. 230 Groß Schönebecker fahren täglich mit der Bahn nach Berlin und zurück. Die Heidekrautbahn ist die Lebensader des Dorfes.

Die Fahrgastzahlen werden täglich ganz genau ermittelt mit einem Sensor an jeder Zugtür. So berichtet es Herr Bröcker, Geschäftsführer der NEB, der am 9.11.2016 zu Gast im Bürgerhaus Groß Schönebeck war.

Er stellte sich den Fragen der 20 Anwesenden aus Groß Schönebeck und den umliegenden Ortsteilen.

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Die Geschichte der Heidekrautbahn ist eine Erfolgsgeschichte. Von zwischenzeitlich nur noch 1.000 Fahrgästen in den 90igern befördert sie jetzt wieder 4.500 Fahrgäste täglich.

Mit 4 "Talent"-Zügen und einem Zug in Reserve betreibt die NEB die Strecke der RB27. Sichergestellt ist der Betrieb bis 2017 nach Gesundbrunnen und bis 2020 bis nach Karow. Ein Betrieb für den Zeitraum danach gilt als gesichert. Entscheiden muss darüber das Land Brandenburg, welches den Betrieb der Bahn bezuschusst und dafür Gelder vom Bund bekommt. Der anwesende Martin Ehlers , Mitglied des Kreistages möchte sich hierfür bei seiner Landespartei stark machen.

Herr Bröcker informierte darüber, dass ab Februar 2017 keine Züge mehr nach Gesundbrunnen fahren werden, weil bei Karow ein neues Bahnkreuz gebaut wird. Die Züge bis Karow werden weiter fahren und auch der S-Bahnbetrieb ist sichergestellt.

Ein großer Kritikpunkt waren die mangelnde Fahrgastinformation auf den Bahnhöfen und über die VBB-App "Öffi", wenn es zu Verspätungen kommt. Herr Bröcker zeigte sich dankbar für das Feedback, da bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war, dass die Züge des Baufahrplanes nicht in Echtzeit in das DB-Netz übertragen wurden. Wenn ab heute wieder der Regelfahrplan gilt, soll die Anzeige der Verspätungen in den Apps der VBB wieder funktionieren. Fall nicht sind die Mitarbeiter dankbar über Störungsmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schließlich wird es eine Push-App der NEB geben die sofort über Verspätungen informiert. Nach 3 Jahren Entwicklungszeit steht sie jetzt kurz vor der Einführung, so Bröcker.

Jetzt fehlt nur noch ein Internetanschluss im Zug, der die kleinen und größeren Funklöcher im Wald überbrücken kann.

 

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Fragen an den Chef der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB)

Geschrieben von Jörg Mitzlaff am . Veröffentlicht in Aktuelles

 

Nach den massiven Behinderungen im Betriebsablauf der NEB im Sommer dieses Jahres, stellt sich der Vorstandschef der NEB Detlef Bröcker den Fragen der Pendler und interessierten Bürger. Das Gespräch wird organisiert vom Bürgerverein und Ortsbeirat Groß Schönebeck, der Endstation der Heidekrautbahn alias RB27.

Sicher wird es auch viele Fragen zu den aktuellen Bauarbeiten in Karow und den geplanten Bauarbeiten 2017 geben.

Wann?

09.11.2016, 19:15


Wo?

Bürgerhaus "Alte Schmiede", Rosenthaler Straße Ecke Berliner Straße, 3 Minuten vom Bahnhof Groß Schönebeck entfernt.

 

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Mit 1x Umsteigen nach Düsseldorf - So wünschen es sich viele Pendler - Einen direkten Anschluss an die Fernbahn von Groß Schönebeck aus.

 

Der letzte Zug fährt um 21.12 zurück in Richtung Karow, genug Zeit, für ein ausführliches Gespräch mit Geschäftsführer Bröcker.

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Geophysikalische Messungen in der Gemeinde Schorfheide

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Das Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungszentrum (GFZ), das in Groß Schönebeck auf dem Sarnow eine Versuchsbohrung betreibt, lädt ein zu einer Informationsveranstaltung zu neuen geophysikalischen Messungen, die am Montag, den 7. November 2016 um 18 Uhr in der Freiwilligen Feuerwehr in Groß Schönebeck stattfindet.

Für die Messungen soll das gängige Verfahren der sog. Reflexionsseismik eingesetzt werden, bei dem von der Oberfläche her der Untergrund mit Wellen durchstrahlt wird, ähnlich der medizinischen Ultraschalluntersuchung. Diese wissenschaftlichen Untersuchungen liefern Informationen über die geologische Beschaffenheit des tieferen Untergrundes.

Projektleiter Prof. Ernst Huenges und sein Team werden Fragen besntworten, wie z.B.

- Warum finden die Messungen gerade hier statt?

- Wo genau soll das Messgebiet verlaufen?

- Wie funktioniert das Messverfahren?

- Sind ggf. Einschränkungen/Belästigungen für die Bürgerinnen und Bürger damit verbunden?

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Krumbach-Jubiläum: Bürger wählen Entwürfe für das SAG-Wandbild aus

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

 

Bis zu 408 Stimmen gab es für die 68 Groß Schönebecker Bürgerinnen und Bürger zu vergeben (jeder hatte zweimal 3 Stimmen), die sich am 16. Oktober 2016 im Gemeindehaus der Kirche mit einem Votum für je eine Kinderzeichnung von einem Tierwesen und einem Sandmann-Mobil beteiligt haben.

Frau Elster von Marie Ivers

Zu entscheiden war über 73 Entwürfe von Kindern und Jugendlichen (darunter 29 mit Migrationshintergrund), die an dem Malworkshops des Willkommensteams des Bürgervereins Groß Schönebeck für die Gestaltung des Wandbildes an der SAG-Scheune in der Schlufter Straße teilgenommen haben. Fast alle Entwürfe fanden Zuspruch bei der großen Jury, allerdings konnten sich einige Entwürfe mit einem deutlichen Vorsprung vom Feld absetzen. Durch die Ziellinie gingen dabei die Entwürfe zum Tierwesen Frau Elster mit der Nummer 3 (Marie Ivers) mit 36 Stimmen, und die Eule 31 (Alexis Schmidt) mit 28 Stimmen sowie der Sandmann-im-Ruderboot-Entwurf mit der Nummer 24 (Marie Sch.) mit 25 Stimmen.

Eule von Alexis Schmidt

Alexis Schmidt gab ihrem Entwurf auch noch folgenden Text bei:

Mit großen Augen schaut die Eule
Rotpelz Fuchs hat eine Beule,
laut ist sein Geschrei,
Schnatterinchen legt ein Ei,
Itzo Igel rollt sich ein.
Muss denn dieser Lärm hier sein?“

 

Die drei ausgezeichneten Entwürfe werden nun in die derzeit laufenden Kulissenmalerei der Berliner Künstlerin Claudia Büchner an der SAG-Scheunenwand eingearbeitet und die drei Autoren erhalten einen Büchergutschein. Die Verwendung weiterer ausgewählter Entwürfe ist vorgesehen.

Projektleiter Jan Ivers dankte allen Teilnehmern und den fleißigen Helferinnen und freute sich über die große Beteiligung an dem in dieser Form ungewöhnlichen Verfahren der Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger. Er kündigte an, dass es einen neuen Termin geben wird, an dem sich alle Kinder und Jugendlichen mit einem farbigen Handabdruck direkt in das Wandbild einbringen können. Zugleich regte er an, das Wandbild nicht als einen abgeschlossen Prozess zu sehen, sondern auch nach dem Abschluss des Projekts in der einen oder anderen Form daran weiter zu arbeiten und auf dieser „Bühne“ auch neue Auftritte in Form von weiteren Krumbach-Figuren zu ermöglichen.

Mit dem vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur geförderten Projekt des Willkommensteams des Bürgervereins Groß Schönebeck wird an den 100. Geburtstag des Groß Schönebecker Kinderbuchautors und Sandmännchendichters Walter Krumbach (s.a. den ausführlichen Artikel zu Krumbach auf dieser Homepage) erinnert, der am 1. April 2017 begangen wird.

Der Malwettbewerb wurde durch eine Zuwendung Bündnisses für Brandenburg über den Kirchenkreis Barnim gefördert und die Teilnahme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen durch den Förderfonds #WirsindBrandenburg des Landesjugendringes Brandenburg e.V.  ermöglicht.

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