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Der neue historische Kalender des Bürgervereins für 2018 ist da!

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Blick in die Liebenwalder Straße zum Gasthof Deutsches Haus, das auf dem heutigen EDEKA-Parkplatz stand

Der neue historische Kalender des Bürgervereins Groß Schönebeck/Schorfheide e.V. aus dem Archiv von Andreas Zeidler ist zum Preis von 11 € bei EDEKA, der Baustoffhandlung Lingner sowie bei der Touristinformation in der Remise des Jagdschlosses in Groß Schönebeck erhältlich. Er enthält historischen Ansichten aus Groß Schönebeck, Klandorf und Schluft und ist diesmal im Hochformat A-3 gedruckt.

Der Erlös aus dem Verkauf dient der Arbeit des Bürgervereins.

Da die bisherigen Jahreskalender immer schon weit vor Jahresende ausverkauft waren und es immer noch Nachfragen nach den alten Auflagen gibt, wird dringend empfohlen, sich wegen der beschränkten Auflage rechtzeitig ein Exemplar für sich selbst und zum Verschenken zu sichern.

 

Erläuterungen zum historischen Jahreskalender 2018

Titelblatt: Oben: Blick in die Liebenwalder Straße. Der Gasthof deutsches Haus stand auf dem heutigen EDEKA-Parkplatz
Unten: ehemaliger Gasthof zur Stadt Prenzlau, heute Friseur und Apotheke

Januar: Oben: Gasthof zur Sonne (ehemals Liepner, heute Sparkasse und Steakhouse Lingner)
Unten: Blick über den Lindenplatz zur alten Apotheke

Februar: Alte Post von 1902, heute Ernst-Thälmann-Str. 43, von Adolf Böldicke erbaut und von der Post bis zur Wiedervereinigung gepachtet

März: Försterei Trämmersee und heutige Schlufter Hauptstraße

April: Niederbarnimer Mädchenwanderheim „Habmichlieb“ in der Bockwindmühle von Wiegand an der heutigen L 100 von Berlin aus links der Straße am Dorfeingang. 1920 von der Wandervogelbewegung gegründet. Die Jungen wurden auf dem Mühlengrundstück Grassow in der Mühlenstraße untergebracht.

Mai: Oben: Warenhaus der Familie Leiser neben der Alten Post in der Ernst-Thälmann- Straße, wo man bis zur Reichspogromnacht, in der die Familie Leiser aus dem Geschäft gedrängt - und später in Auschwitz ermordet - wurde vom Nagel bis zur Dreschmaschine alles kaufen konnte.
Unten: Die zum „Republikjubiläum“ am 7. Oktober 1975 eröffnete Kaufhalle, die 2016 abgerissen wurde. Mehr zur Geschichte der Kaufhalle unter https://www.grossschoenebeck.de/umgebung/geschichte/106-die-bekannteste-und-erfolgreichste-kaufhalle-der-ddr-berliner-bier-gab-s-nur-hier-oder-tausche-kuehlschrank-gegen-ferienplatz.html

Juni: Oben: Schlufter Dorfstraße mit Feuerwehrschuppen (rechts im Bild)
Unten: Tremmersee

Juli: Oben: Materialwarenhandlung Staberow, Rosenbecker Str.13 gegenüber Alte Schmiede rechts: 2. Haus Fleischerei Suter, links heute Weißer Hirsch
Mitte: heutige Berliner Straße an der Kreuzung Eichhorster Chausee und Schlossstraße
Unten: links der Lindenplatz, rechts das heutige Sparkassengebäude

August: Oben: Gasthof Otto Königsberg
Unten Klandorfer Dorfstraße mit Blick auf die Kirche

September: Oben: Kaufladen von J. Dahms auf der Dorfstraße in Klandorf
Mitte: Klandorfer Dorfteich am Ortseingang
Unten: Klandorfer Dorfstraße

Oktober: Oben: Restaurant Ernst Daeseler, in der NS-Zeit Gastwirtschaft Walter Stendel, später Apotheke gegenüber vom Lindenplatz
Unten: Oberförsterei Gr. Schönebeck im Jagdschloss Groß Schönebeck

November: Gasthof zur Sonne (Liepner/Lingner) gegenüber vom Lindenplatz
Unten: Geschäftshaus und Verlag Otto Egert, heute Friseur gegenüber der Feuerwache in der Ernst-Thälmann-Straße

Dezember: Immanuelkirche vom Pfarrgarten an der alten Schule aus gesehen